Wiedereinbürgerung von Lachs und Meerforelle
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 11. November 2008 um 16:21 Uhr Geschrieben von: Sabine Gerlach
Und so sieht das ganze dann aus: Links im Bild, die Eier in unserer Aufzuchtstation beim Reifen. Eine Zuchtschale beinhaltet ca. 10000 Eier.
Ausgerüstet mit Wathosen und Gerätschaften klettern sie über Zäune und bei nasskaltem Wetter ins Wasser, um in den Flüssen nach den Forellen Ausschau zu halten. Während der Laichzeit sind die Forellen nicht so wachsam wie sonst. Da kommen schon beachtliche Exemplare im mitgeführten Schiff zusammen. Das so genannte Schiff hat Löcher im Boden, damit die Forellen ständig sauerstoffreiches Flusswasser haben und keinen Schaden erleiden.
Wenn genug Milchner und Rogner im Schiff sind, kommt der Melker an die Reihe. Er drückt mit geschickten Händen die Eier aus dem Leib des Weibchens (Rogner). Danach kommt das Männchen (Milchner) dran, um seinen Samen auf die Eier zu spritzen. So werden pro Kilogramm Fisch ca. 1000 bis 2000 Eier gewonnen.
Die so gewonnenen Eier werden in die Aufzuchtstation gebracht und in kleine Behälter verteilt, wo laufend frisches Wasser durchgepumpt wird. Damit nichts verfilzt, muss mehrmals am Tag kontrolliert werden.
Wenn die Forellen 2-3 Zentimeter groß sind, dass ist Mitte März, werden so 100000 Forellen in den Bächen ausgesetzt. Wenn sie Pech haben, habt Ihr sie dann irgendwann am Haken.
Die Eier nach 60 Tagen. |
Ein Brütling beim Schlüpfen: dies geschieht so nach etwa 80 Tagen |
Ein Meerforellenbrütling mit einem Rest des Dottersacks. Länge: 2-3 cm |
| Das Ende: Aussetzen der Brütlinge |
Rot eingekreist: die ausgesetzten Brütling |
| Für das herzliche Engagement bei der Wiedereinbürgerung der Meerforelle allen Beteiligten im Namen des gesamten SAV Elmshorn- Barmstedts und unserer Umwelt ein recht herzliches Dankeschön! |
